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Fischen an der Donau - Nachtangeln auf Aalrutte, Barben & Co

Angelvideo: Fischen an der Donau - Nachtangeln auf Aalrutte, Barben & Co

Video: Fischen an der Donau im Herbst - Nachtangeln auf Aalrutte / Quappe, Barben, Zingel & Co + Krebse | Teil 2

Nachtangeln an der Donau im Herbst - Teil 2

Anfang Oktober waren wir an der Donau fischen. Am Tag konnten wir mehrere Wolgazander, Barsche und andere Fische fangen, wie in unserem vorhergehenden Angelvideo zu sehen ist.

In der Nacht wurde es dann aber noch viel besser bzw. die Fische größer und das seht ihr in diesem "Fischen an der Donau - Teil 2" Video.

Gleich zu Beginn des Abends fing Marc seinen bisher größten Zingel. Ein Zingel (Zingel zingel) ist eine barschartige Fischart aus der Familie der Echten Barsche und kommt in der Donau und Nebenflüssen vor. Zingel sind durchschnittlich 15 bis 20 cm groß, dieser war um einiges größer.

Danach wurde die Krebsreuse kontrolliert, mit der er Krebse fangen wollte. Hier erklären wir wie man mit einer Krebsreuse in der Donau Krebse fangen kann.

Dann folgte die erste Aalrutte im Leben von Marc, und das bereits Anfang Oktober bei 13 Grad Wassertemperatur und Vollmond. Eine Aalrutte, auch Quappe (Lota lota) genannt, ist ein Knochenfisch aus der Familie der Quappen und ist der einzige dorschartige Fisch, der ausschließlich im Süßwasser vorkommt. Außer Quappe und Aalrutte wird diese Fischart regional auch Trüsche genannt, in der Schweiz auch Trische oder Treische, in Österreich Rutte, Aalquappe. Aalrutten / Quappen sind hauptsächlich nachtaktiv und in den meisten Gewässern nur im Winter beim Nachtangeln gut zu fangen.

Es folgte eine sehr schöne Barbe, die zweitgrößte, die Marc bisher gefangen hat. Übertroffen wurde die Barbe nur noch von der Barbe, welche er am 13. April 2019 ebenfalls im Revier in Melk an der Donau fing. Barben (Barbus barbus), auch Flussbarbe oder Barbel genannt, gehören zur Familie der Karpfenfische (Cyprinidae) und stehen dem Karpfen in ihrer Kampfstärke um nichts nach. Im Gegensatz zu Karpfen kann man Barben auch bei kälteren Wassertemperaturen noch sehr gut fangen.
Aber auch dies war nicht der letzte Fisch bei diesem Nachtfischen in der Donau.

Alle Fische haben wir mit der Feedermontage gefangen, welche wir auch im Teil 1 des Videos vorgestellt haben. Die Montage ist relativ einfach erklärt: 100 Gramm Futterkorb, Stopperperle, Karabiner, Vorfach mit Wurmhaken Größe 4 und je 3 Tauwürmer mit 2-3 Maden als Stopper.

Insgesamt haben wir an diesem Nachmittag und Abend an der Donau 7 verschiedene Arten innerhalb weniger Stunden überlisten können.
Wir haben an diesem Tag wirklich relativ viele schöne Fische gefangen, nur Zander leider nicht, da es uns nicht möglich war, auch nur einen einzigen Köderfisch zu fangen. Tagsüber hatten wir ja bereits mehrere Wolgazander, Barsche und ebenfalls einen Zingel gefangen, aber eben leider keine einzige Laube (Ukelei) oder Rotauge, welches wir zum Zanderangeln benötigt hätten.

Im Video erfährt ihr auch, warum es (unserer Meinung nach) in letzter Zeit wieder weniger Grundeln in der Donau gibt (zumindest in dieser Region) und was die Raubfische inzwischen gerne fressen.

Gegen Ende des Videos erfährt ihr zudem, ob ein Wolgazander so schmeckt wie ein normaler Zander oder anders, und was passiert, wenn man andere Fische gemeinsam mit Aalrutten / Quappen transportiert.

Falls ihr den ersten Teil unseres "Fischen an der Donau" Angelvideos noch nicht gesehen habt, empfehlen wir euch dieses Video ebenfalls anzusehen! Fischen an der Donau - Angeln auf Barsch, Wolgazander, Zingel und andere Fische + Krebse - Teil 1

Nachtangeln an der Donau im Herbst - Teil 2

Hier findet Ihr Informationen, Revierbeschreibung, Bilder, Plan, Videos ... zum Donau - Melk.


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